Die Freiheit des Einzelne ende da, wo die Freiheit des Anderen beginne, bekommen wir immer wieder zu hören. Und wo endet und beginnt die Glaubensfreiheit der Gläubigen gegenüber den Ungläubigen?
Die sechs Halbkantone in der Schweiz (beide Basel und Appenzell sowie Ob-/Nidwalden) zeugen noch immer von einem Religionsstreit unter Christen. Die einen bezeichnen sich als protestantisch, die anderen als katholisch.
Für sportliche Grossanlässe werden inzwischen Milliarden aufgewendet um sie durchführen zu können. Die Grösse dieser Projekte führt auch zur Missachtung fundamentaler Rechte gegenüber der lokalen Bevölkerung. Und die Vergabe der Austragungsorte erfolgt immer ungeachtet der Situation der Menschenrechte im jeweiligen Land. Zu einer Verbesserung dieser Situation haben diese Sportereignisse bisher aber noch kaum beigetragen.
In weniger als drei Monaten ist es soweit: In London starten die Olympischen Sommerspiele. Die britische Hauptstadt musste sich über sechs Jahrzehnte gedulden bis sie wieder einmal den Zuschlag für die Durchführung erhielt. Das letzte Mal fanden diese nämlich 1948 statt.
Mit einem Entscheid einer nationalrätlichen Kommission betreffend Immunität von Christoph Blocher rückte der «Fall Hildebrand» kurzzeitig wieder ins öffentliche Interesse. Die Tatsache, dass darüber überhaupt entschieden werden musste, verdeutlicht, dass einige eine Ausbreitung der tatsächlichen Vorkommnisse verhindern wollen.
Vergangene Woche hatte die so genannte Immunitätskommission des Nationalrats (IK) zu beurteilen, ob die Immunität vor Strafverfolgung von Wieder-Nationalrat Christoph Blocher aufzuheben sei oder nicht. Eine Aufhebung Blochers Immunität ist notwendig, damit die Zürcher Staatsanwaltschaft der Frage nachgehen kann, ob Blocher mehrfach das Bankgeheimnis verletzt habe.



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